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Die Angst der Religionen vor der Freiheit

von Hartmut Meesmann vom 16.01.2015
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Respekt denen gegenüber zu zeigen, die selbst respektlos sind, das ist nicht leicht. Für Menschen, deren brüchige Identität noch dazu von einer rigiden religiösen Einstellung – oder dem, was sie dafür halten – mit bestimmt wird, kann es eine Unmöglichkeit sein. Kritik, die von tiefer Verachtung gegenüber allen Religionen geprägt ist – und Satire als deren schärfste Form –, auszuhalten, ist aber in einer freiheitlichen Gesellschaft auch von religiösen Menschen gefordert. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist nicht nur ein hohes Gut der westlich-aufgeklärten Gesellschaften. Sie ist ihr Testfall.

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