Aufgefallen
Neugierig auf die Welt
Amira, Omneya und Menan, so heißen drei der ägyptischen Studentinnen, die Elisa Rheinheimer im letzten Frühsommer nach Deutschland geholt hat. »So etwas mache ich sehr gerne. Es war ein Austauschprojekt zum Thema Demokratie«, sagt die 26-Jährige. In Berlin haben sich die ägyptischen und deutschen Jungwissenschaftler getroffen und im Auswärtigen Amt und an der Freien Universität über die dramatischen Entwicklungen in Religion und Gesellschaft im Nahen Osten diskutiert. »Die Diskussionen und Begegnungen waren außerordentlich intensiv«, erinnert sich die junge Europawissenschaftlerin, »denn die Meinungen unter den ägyptischen Partnern waren kontrovers: Von Sympathisanten der Muslimbrüder bis zu aufgeklärten, westlich orientierten Liberalen.«
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