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Fonds zur Entschädigung der Irak-Opfer gefordert

vom 10.01.2012
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Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes fordert nach dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak und dem offiziell verkündeten Ende des Krieges Entschädigungen für die Bevölkerung des Zweistromlandes von den beiden hauptverantwortlichen Ländern USA und Großbritannien. Die Regierungen sollten einen entsprechenden Fonds bereitstellen. »Mit massiven Kriegslügen wurde die Intervention begründet, die offenbar die Kontrolle über die riesigen Ölvorräte Iraks als eigentliches Hauptziel hatte«, heißt es. Erinnert wird daran, dass seit 2003 im Irak 100000 Menschen getötet, Tausende an Körper und Seele verwundet wurden. Noch Jahrzehnte würden Generationen an den Folgen des Krieges zu leiden haben.

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