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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
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Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:
von Barbara Tambour vom 11.04.2014
Um doch noch ein Kind zu bekommen, nutzen immer mehr Eltern die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung, der Samenspende oder der Leihmutterschaft. Doch was passiert, wenn die so gezeugten Kinder nach ihrer biologischen Herkunft suchen und sie nicht finden? Von Barbara Tambour
Ein Spermium wird in eine reife Eizelle gespritzt: Diese ICSI genannte Methode ist heute Standard in den rund 140 deutschen Kinderwunsch-Zentren (Foto: Jose Antonio Penas/Science Photo Library/Corbis)
Ein Spermium wird in eine reife Eizelle gespritzt: Diese ICSI genannte Methode ist heute Standard in den rund 140 deutschen Kinderwunsch-Zentren (Foto: Jose Antonio Penas/Science Photo Library/Corbis)
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Stina erfährt es, als sie 26 Jahre alt ist und für das Staatsexamen in Jura büffelt. Ihre Eltern bitten sie um einen Besuch. Ihr Vater schenkt sich einen Schnaps ein, bevor er zu sprechen beginnt: Als junger Mann habe er Hodenkrebs gehabt, seitdem sei er zeugungsunfähig. Die Mutter sei vor gut 26 Jahren mittels einer Samenspende in der Uniklinik Essen schwanger geworden. Stina begreift: Ihr Vater ist nicht ihr biologischer Vater. An diesem Tag gerät die Welt und das Selbstbild der jungen Frau aus den Fugen. »Ich fühlte mich verletzt, belogen und getäuscht«, berichtet Stina auf den Internetseiten des Vereins Spenderkinder. Dass ihre Eltern sie 25 Jahre lang mit einer Lüge haben aufwachsen lassen, ist für sie furchtbar.

Der biologische Vater bleibt für viele Kind

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