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Worauf ich 2018 hoffe

von Wolfgang Kessler 31.12.2017
»Oft bewundere ich Flüchtlinge: Wie viel Mut braucht es, ohne Hab und Gut irgendwo neu anzufangen! Etwas Mut täte auch den Deutschen gut. Mut, sich und ihr Land zu verändern.« Kesslers Kolumne
... und dann geht ein Licht auf: Wolfgang Kessler (rechts) bewundert Menschen, die mit nichts neu anfangen müssen. Er findet: Man kann Deutschland verändern. 2018 wäre mehr Mut zu Gerechtigkeit dran! (Fotos: istockphoto/Vogel; privat)
... und dann geht ein Licht auf: Wolfgang Kessler (rechts) bewundert Menschen, die mit nichts neu anfangen müssen. Er findet: Man kann Deutschland verändern. 2018 wäre mehr Mut zu Gerechtigkeit dran! (Fotos: istockphoto/Vogel; privat)

Manchmal bewundere ich Flüchtlinge. Mit ihrem Schicksal möchte ich nicht tauschen. Viele kommen aus dramatischen Situationen in ihren Herkunftsländern, in Deutschland müssen sie völlig neu anfangen. Sie brauchen sehr viel Mut, um ohne jedes Hab und Gut ein neues Leben zu beginnen.

Vielen Deutschen geht es so gut wie lange nicht

Ich wünsche niemandem in Deutschland, dass sie oder er je in eine solche Situation kommt. Aber mehr Menschen mit Mut zu einem neuen Aufbruch könnten nicht schaden. Gerade weil es den meisten Menschen hierzulande gut geht, wären ein paar mutige Schritte zu mehr Gerechtigkeit drin.

Noch nie gab es so viele Beschäftigte, die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken. In den vergangenen Jahren sind viele Löhne stärker gestiegen als die Inflationsraten, die Menschen können me