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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Machtlos mächtig
Von Gandhi bis Belarus: Wann ist gewaltfreier Widerstand erfolgreich?
Der Inhalt:

Und dann auch noch das Virus

von Ulrike Scheffer vom 09.11.2020
Die Corona-Beschränkungen treffen Geflüchtete besonders hart. Doch die Bewohner in den Gemeinschaftsunterkünften haben für die Politik keine Priorität. Das Innenministerium widersetzte sich sogar Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.
Eingesperrt mit dem Virus: In Flüchtlingsunterkünften ist das Ansteckungsrisiko hoch (Foto: PA/DPA/Marcel Kusch)
Eingesperrt mit dem Virus: In Flüchtlingsunterkünften ist das Ansteckungsrisiko hoch (Foto: PA/DPA/Marcel Kusch)

Davood Mohamadi ist jetzt ein Verdachtsfall. Der 31-jährige Afghane hat sich möglicherweise mit dem Corona-Virus angesteckt. In der Flüchtlingsunterkunft, in der er lebt, sind bereits zehn Bewohner infiziert. Alle anderen werden nun auf das Virus getestet. Dafür rückt an diesem Morgen Ende Oktober ein Team des Gesundheitsamts an. Bis sein Testergebnis vorliegt, darf Mohamadi nicht mehr zur Arbeit und muss auch sonst Kontakte meiden. An der Tür der Unterkunft in der Rudolf-Leonhard-Straße in Berlin-Marzahn prangt ein Zettel mit dem Hinweis, dass Besucher bis auf Weiteres keinen Zutritt haben. Sämtliche Angebote von ehrenamtlichen Helfern oder staatlichen Stellen fallen damit nun wieder flach: Rechtsberatung und Hausaufgabenhilfe zum Beispiel. Wegen der allgemeinen Corona-Einschränkungen im November findet außerdem auch praktisch kein Vereinssport mehr statt. »Besonders

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