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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2019
Sind wir noch zu retten?
Was in der Klimakrise hoffen lässt
Der Inhalt:
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Mein kleiner roter Doppeldeckerbus

von Eva-Maria Lerch vom 20.10.2019
Ich habe die feine englische Art immer bewundert. Aber hat es sie je gegeben? Schade, dass die Briten seit dem Brexit-Votum zunehmend die Fassung verlieren
Es fährt ein Bus nach nirgendwo. Der Doppeldecker, ein Londoner Wahrzeichen (Foto: istockphoto/TimZillion)
Es fährt ein Bus nach nirgendwo. Der Doppeldecker, ein Londoner Wahrzeichen (Foto: istockphoto/TimZillion)
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Wie habe ich sie geliebt, die Briten! Von dem Moment, als ich das rote Klett-Buch »Learning English« in die Hände bekam und darin von den Londoner Kindern »David and Maud« in ihre Sprache und ihr Land entführt wurde, war die britische Insel das Land meiner Träume.

Wenn David und Maud zu ihrer Schule fuhren, trugen sie beide eine respektable blaue Schuluniform und stiegen in einen roten Doppeldeckerbus, der herrlich exotisch auf der linken Straßenseite fuhr. Anders als wir deutschen Kinder, die wir morgens in lärmenden Horden unsere ramponierten Schulbusse stürmten und uns zuweilen brutal um die Plätze prügelten, stellten sich Maud und David gesittet in einer langen ruhigen Schlange am bus stop an. »To queue« wurde so für mich zu einer Vokabel, die nicht nur einer anderen Sprache, sondern auch ei

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