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Gleichstellung – nicht für Männer

von Thomas Gesterkamp vom 22.06.2017
Das Kabinett hat den Zweiten Gleichstellungsbericht verabschiedet. Das zugrunde liegende Gutachten zeigt, dass es immer noch eine Benachteiligung von Frauen gibt. Nach den Schattenseiten für Männer aber fragt das Gutachten fast nicht. Dabei könnte genau das Männern und Frauen nützen

Eine Kommission aus Wissenschaft und Politikberatung hat in den letzten Jahren interdisziplinär Material zum Geschlechterverhältnis gesammelt. Heraus gekommen ist ein 200 Seiten starker Bericht, der unter dem Titel »Erwerbs – und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten« den Stand der Gleichstellung von Männern und Frauen im Jahr 2017 dokumentiert.

Er knüpft an ein vor sechs Jahren veröffentlichtes Gutachten an, das Ursula von der Leyen als Familienministerin 2008 in Auftrag gegeben hatte. Allerdings wurde es von ihrer Nachfolgerin verschmäht: Weil sich die Erkenntnisse allzu sehr mit den Forderungen der damaligen rot-rot-grünen Opposition deckten, ließ sich Kristina Schröder (CDU) bei der Präsentation von ihrem Staatssekretär Hermann Kues vertreten.

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