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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2020
Der fragile Mensch
Ein Mängelwesen strebt nach gottgleicher Macht und zerstört sich selbst 
Der Inhalt:

»Bürokratisch professionalisiert«

von Horand Knaup vom 03.08.2020
Viele NGOs haben ihren politischen Stachel verloren, beklagt Thomas Gebauer, Sprecher der Stiftung medico, im Interview. Der entwicklungspolitische Diskurs habe sich völlig verändert.
Thomas Gebauer: »Rückbindung an soziale Bewegungen« (Foto: pa/sz/Jürgen Heinrich)
Thomas Gebauer: »Rückbindung an soziale Bewegungen« (Foto: pa/sz/Jürgen Heinrich)
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Publik-Forum: Die Entwicklungshilfeorganisationen (NGOs) waren einst Treiber eines engagierten entwicklungspolitischen Diskurses. Warum sind sie das nicht mehr?

Thomas Gebauer: Durch ihren Bedeutungszuwachs haben sich viele NGOs von ihrem Ursprung in den sozialen Bewegungen entfernt und auf bürokratische Weise professionalisiert; viele sind Teil des etablierten Politikbetriebs geworden.

Beim Thema Umwelt kommen die Impulse von außen, von Fridays for Future oder Wissenschaftlern. Warum fehlt dieser Anstoß beim Thema Entwicklung?

Gebauer: Weil sich der entwicklungspolitische Diskurs verändert hat. Nicht mehr emanzipatorische Vorstellungen bestimmen die Praxis, sondern pragmatische Ans

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