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Blockupy: Mehr als nur Gewalt

von Markus Dobstadt 18.03.2015
Beim Blockupy-Aktionstag zur Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank brennen Polizeiautos und gehen Scheiben zu Bruch. Es protestieren aber auch viele Tausend Menschen friedlich für eine Änderung der europäischen Sparpolitik. Für Blockupy ist sie der Grund für die Verelendung von Millionen Menschen in Südeuropa. Das Bündnis fordert mehr Mitmenschlichkeit. Der 18. März: Ein gewaltiger Tag in Frankfurt
Der Rauch über Frankfurt, der am Mittag weithin zu sehen war, hat sich inzwischen gelegt: Zwar wurde der Blockupy-Protest von Gewalt überschattet, doch machten viele Tausend Menschen auch ihre Sehnsucht nach einem anderen, menschlicheren Europa deutlich.  (Foto: pa/dpa/Hi.Res.Cam GmbH)
Der Rauch über Frankfurt, der am Mittag weithin zu sehen war, hat sich inzwischen gelegt: Zwar wurde der Blockupy-Protest von Gewalt überschattet, doch machten viele Tausend Menschen auch ihre Sehnsucht nach einem anderen, menschlicheren Europa deutlich. (Foto: pa/dpa/Hi.Res.Cam GmbH)

»Für Gewalt ist keiner«, sagt einer der Demonstranten, der in Sichtweite zur Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt steht. Vor Stacheldraht, Absperrgitter und einer Polizeikette. Da hat der Blockupy-Tag, der große Protest gegen die offizielle Eröffnung der EZB, gerade erst begonnen. Und es hat schon eine Menge Gewalt gegeben. Der erste Polizeiwagen brennt. Sechs weitere werden, wie die Polizei später per Twitter mitteilt, noch angezündet. Wenige Meter weiter stehen drei Dutzend Autoreifen in Flammen, eine tiefschwarze Rauchsäule steigt in den Himmel. Später werden die Glaswände von

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