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Bleiben oder gehen?

von Elisabeth Zoll vom 11.05.2012
Anschlag in Syrien! Dutzende Menschen sind tot, Hunderte weitere verletzt, hören wir in den Nachrichten. Was wird aus dem Arabischen Frühling? Kann Ägypten ihn retten? »Wir dürfen unser Land jetzt nicht den Salafisten überlassen«, warnt Mina Mambouh Morise
Elisabeth Zoll reist bis zum 12. Mai 2012 durch Ägypten. Wenige Tage vor den entscheidenden Präsidentschaftswahlen ist das Land im Ausnahmezustand. Unruhen begleiten die Vorbereitung der Wahl, die Ägypten in die Demokratie führen soll. (Fotos: pa/dpa/Khaled Elfiqi; Pressefoto Zoll)
Elisabeth Zoll reist bis zum 12. Mai 2012 durch Ägypten. Wenige Tage vor den entscheidenden Präsidentschaftswahlen ist das Land im Ausnahmezustand. Unruhen begleiten die Vorbereitung der Wahl, die Ägypten in die Demokratie führen soll. (Fotos: pa/dpa/Khaled Elfiqi; Pressefoto Zoll)
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Bleiben oder gehen? Diese Frage hat sich für den jungen Ägypter Mina Mambouh Morise nicht nur einmal gestellt. »Jede Woche kann ich auf den Flughafen fahren und einen meiner Freunde verabschieden«, sagt der 26-Jährige. Mina Mambouh Morise ist Kopte und lebt im Kairoer Stadtteil Shubra. »Kopte heißt Ägypter«, definiert der große kräftige junge Mann. Philosophie hat er studiert, kreatives Schreiben, Filme machen. »Ich habe noch so viel zu tun in meinem Land.« Es ist ein Land im Umbruch.

Der größte Teil seiner Familie sieht das anders. »Siebzig Prozent sind schon weg.« In Kanada zumeist, wenige in Australien, einzelne leben in Europa verstreut. Die Ausschreitungen gegen die christliche Minderheit haben sie vertrieben. »Natürlich haben manche Menschen Angst«, räumt Mina ein. Kopten wurden von gewaltbereiten Islamisten zu Feindbi

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