Zur mobilen Webseite zurückkehren

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 

Auf dem rechten Auge blind!

von Ludwig Greven 10.09.2018
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, ergreift offen Partei für die AfD und die fremdenfeindlichen Gewalttäter in Chemnitz, mit Rückendeckung von Innenminister Seehofer. Beide sollten abgelöst und das Bundesamt aufgelöst werden. Ein Kommentar von Ludwig Greven
Nicht nur Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, steht im Verdacht, mit Rechten zu sympathisieren. Auch seine Behörde, eigentlich zur Neutralität verpflichtet, scheint rechts nicht so genau hinzuschauen wie links (Foto: pa/Reuters/Hanschke)
Nicht nur Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, steht im Verdacht, mit Rechten zu sympathisieren. Auch seine Behörde, eigentlich zur Neutralität verpflichtet, scheint rechts nicht so genau hinzuschauen wie links (Foto: pa/Reuters/Hanschke)

Was ist von dem obersten Leiter einer Sicherheitsbehörde zu halten, die die verfassungsmäßige Ordnung schützen soll, der sich jedoch in Interviews eindeutig an die Seite rechtsextremer Gewalttätern stellt? In Chemnitz haben die erwiesenermaßen Jagd auf Ausländer und andere Menschen gemacht, die auch nur im Entferntesten danach aussehen. Maaßen hat auch noch – ohne Beweise vorzulegen – behauptet, Videos von solchen Angriffen seien manipuliert worden. Das Mindeste ist doch wohl, dass hier zweifelsohne ein Bock zum Gärtner gemacht wurde.

Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, hat sich nach Aussagen von Parteiinsider