Papst-Petition: Endspurt beim Zeichnen
Unter den Unterzeichnern der Petition sind namhafte Theologinnen und Theologen sowie Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Das ist ein starkes ökumenisches Signal in kirchenpolitisch krisenhaften Zeiten. Auf der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda, die am kommenden Montag beginnt, werden wir die Petition auf der Pressekonferenz der Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche noch einmal prominent der Öffentlichkeit vorstellen, bevor wir die Unterschriften dann am kommenden Mittwoch übergeben werden.
Daher besteht bis Dienstag, 25. September, zwölf Uhr, die letzte Möglichkeit zur Unterschrift. Wir bitten Sie: Fragen Sie in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Freundeskreis, unter Ihren Bekannten, ob sich noch Unterstützerinnen und Unterstützer für dieses Anliegen finden. Wenn wir 25.000 Unterschriften erreichen, wäre dies nicht nur ein riesiger Erfolg für unsere Aktion. Es wäre auch ein lauter und vernehmbarer Ruf des Volkes Gottes, ein Zeichen der Lebendigkeit, das nicht so leicht ignoriert werden kann – gerade in einer Zeit, in der wir über eine Form des Kirche-Seins nachdenken müssen.
Die jetzige Lösung, wonach jeder Bischof entscheiden kann, wie er diese Frage handhabt, ist nur ein Provisorium. Wir wissen, dass der Vatikan die Frage grundsätzlich aufgreifen will – und dass noch keine Entscheidung gefallen ist. In dieser Situation ist unsere Petition umso wichtiger. Wir danken allen, die sich auf verschiedene Weise für dieses wichtige theologische Anliegen einsetzen, auch wenn es nur ein Schritt auf einem langen Weg ist. Aber wir sind überzeugt: Jede Stimme zählt.
Hier können Sie die Petition unterzeichnen: Keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn!
