Mit dem Rollstuhl in die Wüste
von
Sabine Damaschke
vom 05.10.2012
Einen schön verzierten Dolch hat er sich aus Djerba mitgebracht. Ein Messer, mit dem er schnitzen und Zitronen schälen kann – und das ihn an Kamele, Palmen und das Meer erinnert. Die Klassenfahrt auf die tunesische Mittelmeerinsel Djerba war die weiteste Reise, die Hendrik in seinem 17-jährigen Leben gemacht hat. Und die eindrücklichste, sagt der autistische Förderschüler aus Bonn. »Das ist eine ganz andere Kultur dort«, erzählt er. »Die Menschen kleiden sich anders, sie essen anders und reden anders als wir.«
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.10.2012

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