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Teilhabe und Inklusion
Einer, der nicht aufgibt

Knapp 200 Euro im Monat für 24 Stunden Arbeit pro Woche: Jürgen Linnemann arbeitet in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Den kargen Lohn will er nicht länger hinnehmen und zieht vors Arbeitsgericht.
von Nana Gerritzen vom 22.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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(Foto: PA / DPA / David Ebener)
(Foto: PA / DPA / David Ebener)

Als Jürgen Linnemann 1987 zum ersten Mal eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung betrat, sagte er seinen Eltern: »Hier bleibe ich kein halbes Jahr.« Daraus wurden 40 Jahre. Heute ist Linnemann 57 und arbeitet seit drei Jahren in den Freckenhorster Werkstätten in Nordrhein-Westfalen. Für 24 Stunden Arbeit in der Woche bekommt er knapp 200 Euro im Monat – zwei Euro pro Stunde. Er entfernt Klammern aus Papieren, sortiert sie und bereitet sie fürs Scannen vor.

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