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Eine Ikone versagt

Buddhisten contra Muslime in Myanmar: Warum die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi das Leid der Rohingyas nicht wahrhaben will
von Klemens Ludwig vom 22.09.2017
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Die Tragödie der anderthalb Millionen islamischen Rohingyas im Westen von Myanmar hat die Schlagzeilen der Weltpolitik erreicht. Dabei ist die Vertreibung und Flucht von über 400 000 Menschen nur der Höhepunkt einer Entwicklung, deren Ursprung die verweigerte Staatsbürgerschaft ist. Es handele sich um bengalische Flüchtlinge, beschieden die buddhistischen Militärs in Burma 1982 den Rohingyas und machten sie damit rechtlos. Tatsächlich besitzen sie arabische, bengalische und burmesische Wurzeln.

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