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Wie kommt Gott ins Gehirn?

Religiosität und Spiritualität sind in den Hirnstrukturen verankert. Doch was bedeutet das? Darüber führten Hirnforscher und Evolutionsbiologen in den letzten Jahren eine lebhafte Debatte
von Michael Blume vom 11.07.2014
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Dass auch Religiosität und Spiritualität eine natürliche, also evolutions- und neurobiologische Grundlage haben müssten, klingt nach einem unerhört modernen Gedanken. Doch weit gefehlt. Bereits der Entdecker der Evolutionstheorie selbst, Charles Darwin, nahm an, dass sich die Fähigkeit zu religiösen und spirituellen Erfahrungen in der Menschheitsgeschichte entwickelt, bewährt und in unsere Gehirnstrukturen eingegraben habe. Und im Gegenzug zu Generationen selbsternannter »Darwinisten« wusste er, wovon er schrieb.

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