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Interview mit Heiner Bielefeldt
»Despoten sind notorisch misstrauisch«

Der Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt über Aufstieg und Schwäche von Despoten. Wie Ungeduld und Scham ihnen zu Hilfe kommen, worüber sie stürzen – und warum Demokratie eine Haltungsfrage ist.
von Michael Schrom , Paul Kreiner vom 23.06.2026
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Heiner Bielefeldt: »Viel wäre gewonnen, wenn man sich nicht von den Glitzerkulissen autokratischer Herrschaft blenden ließe, sondern deren Schwäche zur Kenntnis nähme und daraus Hoffnung für die eigene Demokratie schöpfte.«(Foto: PA / Stefan Boness)
Heiner Bielefeldt: »Viel wäre gewonnen, wenn man sich nicht von den Glitzerkulissen autokratischer Herrschaft blenden ließe, sondern deren Schwäche zur Kenntnis nähme und daraus Hoffnung für die eigene Demokratie schöpfte.«(Foto: PA / Stefan Boness)

Publik-Forum: Wir staunen, wie schnell Despoten wie Donald Trump Regeln über Bord geworfen und Regellosigkeit zur neuen Regel gemacht haben. Zugleich zweifeln viele Menschen an der Demokratie. Woher kommt die Bewunderung für den starken Mann und die Verachtung für mühsam ausgehandelte demokratische Kompromisse?

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