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Südlibanon
»Armut hat keine Religion«

Mehr als eine Million Menschen sind im Libanon auf der Flucht. Jesuitenpater Gabriel Khairallah berichtet von zerstörten Dörfern, überfüllten Unterkünften und wachsender Armut – und davon, wie Kirchengemeinden und Helfende Hoffnung schenken.
von Elisa Kautzky vom 23.06.2026
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In Beirut gestrandet: Menschen aus dem Süden des Libanon in einem Lager in der Hauptstadt. (Foto: PA / CTK / Pavel Nemecek)
In Beirut gestrandet: Menschen aus dem Süden des Libanon in einem Lager in der Hauptstadt. (Foto: PA / CTK / Pavel Nemecek)

Seit Beginn der Kämpfe unterstützen wir christliche Familien im Süden des Libanon. Ich leite den katholischen Jugendkreis in Beirut. Inzwischen betreuen wir mehr als 1000 Familien. Einige sind in ihren Dörfern geblieben, weil drei größere christliche Orte bislang von den Angriffen verschont wurden. Dorthin schicken wir Hilfsgüter. Andere Familien mussten fliehen und leben nun bei Verwandten in Beirut. Priester aus dem Süden vermitteln uns ständig weitere hilfsbedürftige Familien.

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