Revolution auf den Feldern
Bei den vielen Regenfällen ist es derzeit gar nicht einfach, das Gemüse ohne gelbe Stellen auf den Markt zu bringen«, stöhnt Fani Caroline Crespo Salazar und rollt mit den Augen. Sie fühlt mit ihrem Schwager, der für den Anbau von Brokkoli, Mohrrüben oder Blattsalat verantwortlich ist und derzeit alle Hände voll zu tun hat, um das Gemüse heil vom Feld zum Markt zu bekommen. Zweimal die Woche, mittwochs und samstags, baut sie ihren Verkaufsstand auf. Denn die Nachfrage nach Biogemüse steigt stetig. »Wir haben uns mittlerweile einen Kundenstamm aufgebaut, der regelmäßig kommt und dafür sorgt, dass wir von unserer Arbeit leben können«, sagt die 35-jährige Bolivianerin lächelnd. Im sechsten Jahr kommt sie Mittwochmorgen um acht Uhr zur Ecoferia im Parque la Torre nahe der Universität der Großstadt Cochabamba.
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