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Reich werden wir nicht

Valeria Ochoa Sevilla, 56, ist Bäuerin in Nicaragua. Sie kämpft
mit dem Kaffeepilz – und ist froh über den fairen Handel
von Jens Klein vom 14.06.2013
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Ich will gleich wieder raus aufs Feld, um nach meinen Kaffeesetzlingen zu schauen. Sie sind noch sehr klein und stecken im Moment in schwarzen Plastiktüten. Dass ich regelmäßig ein paar Kaffeesträucher durch neue Pflanzen ersetze, ist ganz normal. Aber dieses Jahr ist es eine andere Situation. In der vergangenen Kaffeesaison hat ein Pilz, der sogenannte Kaffeerost, in vielen Teilen Nicaraguas sein Unwesen getrieben. Auch mich hat dieser Pilz einen großen Teil meiner Ernte gekostet. In guten Jahren ernte ich mehr als 30 Zentner Kaffee, im vergangenen Jahr waren es nur 16. Das ist eine ganze Menge Geld, die mir nun fehlt.

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