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»Eine verpuffte Chance«

Jamaika, der Weltrat der Kirchen und eine große Friedensversammlung. Was bleibt?
von Bettina Röder vom 31.05.2011
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Wir waren eine Stunde vom Meer entfernt und ich habe keine Palme gesehen.« Hans-Joachim Döring, der in Magdeburg das Lothar-Kreyssig-Zentrum leitet, war einer von tausend Menschen, die sich jüngst auf den Weg ins ferne Jamaika gemacht haben. Doch von der Karibik-Insel haben sie bei der Versammlung, zu der der Weltrat der Kirchen eingeladen hatte, nur wenig mitbekommen. »Es gab keine Taxen, man konnte nicht mal kurz in die Stadt fahren«, sagt der engagierte Ökumeniker. Dabei war Kingston, die von Gewalt gezeichnete Hauptstadt, vom Weltrat bewusst als Ort gewählt worden, um die »Dekade zur Überwindung von Gewalt« abzuschließen.

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