<span class="fett"><man weclass="marker_man" id="{E3D93E27-A1C8-4D58-A759-1E3FB2A5A924}" name="_GoBack" tgtype="" />M</span><br />wie Museum
Wo Keitel kapitulierte
Berlin. Das Herz dieses Hauses ist ein Saal mit holzgetäfelten Wänden und den Fahnen der Alliierten. Am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr fand hier ein welthistorisches Ereignis statt: Als Vertreter Nazideutschlands unterzeichnete Generalfeldmarschall Keitel die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation. An der Wand läuft in einer Endlosschleife ein Film, der den Akt zeigt. Dieser Saal allein ist schon einen Besuch im Berliner Stadtteil Karlshorst wert. Doch das Deutsch-Russische Museum dokumentiert die historische Wirklichkeit auch in Alltagssituationen. Anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugenporträts zeigt es, was der Krieg aus den Menschen gemacht hat – auf beiden Seiten der Front. Es präsentiert den Alltag im Krieg aus verschiedenen Perspektiven: aus Sicht der Soldaten und der Zivilisten, der Zwangsarbeiter, der jüdischen Bevölkerung und der Partisanen.
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Deutsch-Russisches Museum, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin, dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt frei. Zum 70. Jahrestag der Kapitulation findet hier am 8. Mai von 10 bis 24 Uhr ein großes Fest statt; www. museum-karlshorst.de
