»… aber mit uns«
Sie könnten, wenn sie wollten: Auf diese knappe Formel lässt sich bringen, was den Kirchen in Sachen »gemeinsames Herrenmahl« möglich wäre. Der 2. Ökumenische Kirchentag (ÖKT)in Deutschland könnte den längst erreichten theologischen Konsens im Mahl- und Kirchenverständnis in einer gemeinsamen Mahlfeier abbilden – und damit Tausende von Christen glücklich machen. Doch dieser Konsens wird »durch das Verbot selbst eines Minimums an Gemeinschaft, nämlich einer eucharistischen Gastfreundschaft, konterkariert«, kritisieren die Ökumeniker Johannes Brosseder und Joachim Track. In ihrem Buch »Kirchengemeinschaft jetzt« zeigen sie, dass Machtinteressen Grund für die Trennung am Tisch des Herrn sind.
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