Der kluge Mönch als Zeitgenosse
Der kürzlich verstorbene Literat und Universalgelehrte Umberto Eco hat mit seinem Welterfolg »Der Name der Rose« den Mittelalter-Forschern einen großen Gefallen getan. Nach anfänglicher Skepsis, wie sie Bestsellern häufig entgegengebracht wird, überwog bald die Zustimmung der Fachwelt. Peter von Moos, einer der besten Kenner der Texte, die Eco für seine fiktive Welt verwendete, urteilte 1994 zusammenfassend, niemand habe der Bedeutung des Mittelalters für unsere Gegenwart »mehr öffentliche Beachtung verschafft als Umberto Eco«.
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