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Internationale »Batnight«
Fledermäuse in der Nacht beobachten

Die internationale »Batnight« findet am letzten Wochenende im August statt. Bei Nachtwanderungen kann man die Fledermäuse kennenlernen und mittels Bat-Detektoren ihre Rufe hören.
vom 11.08.2026
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Nachtaktiv: Die Bechsteinfledermaus im Flug. Wie die meisten Fledermausarten gilt sie als gefährdet. (Foto: highspeed Naturfoto)
Nachtaktiv: Die Bechsteinfledermaus im Flug. Wie die meisten Fledermausarten gilt sie als gefährdet. (Foto: highspeed Naturfoto)

Fledermäuse zählen zu den am stärksten gefährdeten Säugetieren Europas. Von 25 in Deutschland heimischen Fledermausarten stehen 20 auf der Roten Liste der besonders gefährdeten Tiere. Durch flächendeckendes Insektensterben fehlt es ihnen an Nahrung. Gebäudesanierungen und das Fällen alter Bäume beraubt sie ihrer Lebensräume.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 15/2026 vom 14.08.2026, Seite 59
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Um auf die schwierige Situation heimischer Fledermäuse aufmerksam zu machen, findet am 29. und 30. August die internationale »Batnight« statt, die »Fledermausnacht«. In Deutschland wird sie vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) koordiniert. Bei zahlreichen Veranstaltungen können Besuchende Abend- und Nachtwanderungen zu Gewässern, Parks oder Waldrändern unternehmen und dort die Tiere beobachten. Fledermausexpertinnen und -experten halten Vorträge. Vielerorts werden auch sogenannte »Bat-Detektoren« eingesetzt. Sie machen die Ultraschallrufe der Fledermäuse hörbar und ermöglichen es, verschiedene Arten zu entdecken und zu unterscheiden. Auf der Homepage des Nabu können Interessierte nach Veranstaltungen in ihrer Nähe suchen.

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Schlagwörter: Artenschutz Nabu Naturschutz
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