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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

Religion, nein danke

Gutes Christentum, böser Islam? Auf die neue religiöse Vielfalt reagieren die Deutschen mit Abwehr – und immer mehr Distanz zum Religiösen an sich
Fremde Religionen und Kulturen im eigenen Land empfinden die Deutschen mehrheitlich als bedrohlich (Foto: VRD/Fotolia.com)
Fremde Religionen und Kulturen im eigenen Land empfinden die Deutschen mehrheitlich als bedrohlich (Foto: VRD/Fotolia.com)

Die religiöse Landschaft in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Aufgrund der Einwanderung aus allen Kontinenten der Welt gibt es heute neben den beiden großen christlichen Kirchen Religionsgemeinschaften, die die Deutschen früher nur aus exotischen Reiseführern und Lexika kannten.

Insbesondere der Islam spielt in der öffentlichen Wahrnehmung eine immer wichtigere Rolle. Daneben zeigt sich eine wieder erstarkte jüdische Gemeinde und eine Vielzahl an evangelikalen, charismatischen und sonstigen freikirchlichen Gemeinschaften. Auch alternative religiöse Formen wie Esoterik oder Astrologie und alle möglichen kuriosen Fo