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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2018
Kennen wir uns?
Jesus, Marx und die Krise des Kapitalismus. Ein Streitgespräch
Der Inhalt:

Eine Steuer auf Plastik?

Plastikmüll im Meer ist eines der großen globalen Umweltprobleme. Ist daher eine Steuer auf Plastik notwendig und sinnvoll? In der EU wird darüber diskutiert. Ein Pro und Contra von dem Grünen Europaabgeordneten Sven Giegold und Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland
Der Europa-Grüne Sven Giegold (linkes Bild) begründet, warum er eine Plastiksteuer für dringend geboten hält, Stefan Genth vom Handelsverband HDE erklärt, warum er nichts davon hält (Fotos: Pressebild; Pressebild/Die Hoffotografen)
Der Europa-Grüne Sven Giegold (linkes Bild) begründet, warum er eine Plastiksteuer für dringend geboten hält, Stefan Genth vom Handelsverband HDE erklärt, warum er nichts davon hält (Fotos: Pressebild; Pressebild/Die Hoffotografen)

Sven Giegold: »Ja! Sonst erreichen wir die Ziele nicht«

»Für eine solche Steuer ist es fünf vor zwölf. Weil unsere Meere und auch in Teilen Europas die freie Landschaft aussehen wie eine Mülldeponie. Wir haben viele sensible Tierarten, die an Plastikmüll elendiglich zugrunde gehen. All das zeigt: Trotz aller Bemühungen, eine Reduktion der Plastikflut zu erreichen, sind wir bisher nicht weit genug gekommen. Da können finanzielle Maßnahmen helfen, vor allem wenn sie auch zu eigenen Einnahmen in der Europäischen Union führen. Die EU braucht dringend eigene Einnahmen, um vom Geiz der Mitgliedsländer ein Stück unabhängig zu werden. Und diese Einnahmen sollten am besten aus Quellen kommen, die auch noch einen gesellschaftlichen Nutzen stiften: Die Reduktion von Plastik in der Umwelt ist so eine Quelle.