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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2019
Respekt. Vertrauen. Versöhnung
Was der Mensch zum Leben braucht
Der Inhalt:

Buon Natale

vom 20.12.2019

Farbenfrohe Weihnachtsbäume gibt es in der neapolitanischen Altstadt erst seit ein paar Jahrzehnten. Eine weitaus längere Tradition hat die Weihnachtskrippe, die in Neapel bereits am 8. Dezember aufgebaut wird. Jede Familie erweitert ihre Krippe im Dezember mit neuen Figuren, Lichtern oder Tieren. Krippe oder Christbaum – das war einmal eine Grundsatzfrage, die Europa in zwei Lager gespalten hat. Dieter Richter, der zur Kulturgeschichte Neapels geforscht hat, weist den Baum den Protestanten und die Krippe den Katholiken zu – hier das »natursentimentale, ernste, kleinfamiliale, schnee- und kerzenweiße Christfest«, schreibt Richter, dort die »theatrale, heitere, gesellige, farbenfrohe Festa di Natale«. Das war einmal. Heute stehen auch in protestantischen Haushalten Krippen – und in Neapel finden Christbäume mit bunten Kugeln neben vollen Wäscheständern im Hinterhof malerisch Platz.

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