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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

ABC der Spiritualität
Zwie Zen

von Stephan Cezanne vom 19.12.2014

Zen ist eine der großen Strömungen im Buddhismus, sie verspricht tiefe Entspannung für Körper und Geist und hat sich seit den 1950er-Jahren auch im Westen weit verbreitet.

Bei der Zen-Meditation geht es zunächst um die Unterbrechung des Alltags: Unbeweglich, gerade und in tiefer äußerlicher Stille sitzen Übende mit verschränkten Beinen auf einem Kissen und konzentrieren sich auf ihren Atem. Dabei soll sich der Geist von allen Inhalten leeren. Zen wird aber nicht nur in sitzender Stille geübt, sondern auch beim Bogenschießen oder bei einer Teezeremonie. Dies soll letztlich auf den Weg zur Erleuchtung (»Satori«) führen. Der Zen-Schüler – ob buddhistischer Mönch oder Laie – gehe innerlich einen langen kreisförmigen Weg und komme verändert wieder bei sich selbst an, lehrte der japanische Autor Daisetz Teitaro Suzuki. Seine Bücher trugen maß

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