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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

Weibliche Kirche?

vom 19.12.2014

Laufen der evangelischen Kirche die Männer weg, weil es zu viele Pfarrerinnen gibt? Nein, sagen über 150 Pfarrerinnen und Theologiestudierende in einem offenen Brief an den Präsidenten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Gottfried Locher. Von einer »Feminisierung der Kirche« zu sprechen, wie Locher es getan habe, sei ungerechtfertigt und zu kurz gegriffen. Locher hatte in einem Interview erklärt, er habe nichts gegen Pfarrerinnen, doch wenn nur noch Frauen predigten, änderten sich die Themen, Bilder und Formulierungen. Dann kämen die Männer »irgendwann nicht mehr«. Die Pfarrerinnen kritisieren in ihrem Brief, das Wort »Feminisierung« führe zu einer Herabsetzung des Wirkens von Frauen in der Kirche. Mit einem Anteil von 35 Prozent seien Frauen im Pfarramt immer noch eine Minderheit im Schweizerischen Kirchenbund. Damit könnten sie kaum prägend für die Kultur der Kirche sein, deren Angebote schon jetzt nur noch von wenigen Männern genutzt würden.

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