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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Protest gegen Bespitzelung

vom 20.12.2013

Akteure der Friedlichen Revolution in der DDR haben dazu aufgerufen, sich gegen die völlig neue Qualität globaler Kontrolle durch die Geheimdienste zur Wehr zu setzen: »Lasst es nicht zu, dass unter dem Banner der Demokratie und unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung international verknüpfte Geheimdienste Waffen auf die Bürger richten, mit denen im Handumdrehen aus der Demokratie eine Diktatur gemacht werden kann«. Erstunterzeichner sind unter anderem Sebastian Pflugbeil und Friedrich Schorlemmer. Gegen die Massenüberwachung protestieren auch 562 namhafte Schriftstellerinnen und Schriftsteller – darunter Günter Grass, Arundhati Roy, Henning Mankell und Elfriede Jelinek. Sie fordern eine Internationale Konvention der digitalen Rechte, denn: »Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Deshalb müssen unsere demokratischen Grundrechte in der virtuellen Welt ebenso durchgesetzt werden wie in der realen.«

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