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Krippe, Kreuz und Kindergott

von Peter Rosien vom 19.12.2003
Das himmlische Kind trägt deinen Namen und meinen. Vom Schicksal eines religiösen Virtuosen, der unter die Theologen fiel
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Mit einem »himmlischen Kind« in der Krippe beginnt die frohe Botschaft von Gott. Wir sind mitten im Neuen Testament. Das Kind trägt den jüdischen Namen Jeschua, lateinisch: Jesus. Aber die Botschaft endet auch bei einem Kind. Und das trägt deinen Namen und meinen. »Wer Gottes Gegenwart nicht annimmt wie ein Kind, wird keinen Zugang zu ihr finden«, sagt der erwachsen gewordene Jesus im Markusevangelium (Kapitel 3).

Am Anfang ist ohnehin jedes neue Kind ein himmlisches Kind. Es ist ein Geschenk des Himmels, es kommt ja von »drüben«, kommt aus dem unbegreiflichen, allzeit gegenwärtigen Geheimnis, das wir Gott nennen. Und das ist es, was uns an Weihnachten immer neu in den Bann schlägt. Wir alle waren einmal das »Kind von drüben«. Es ist die Ahnung von der »Heimat, die allen in die Kindheit schien, und worin noch niemand war«, w