»Der Glaube muss dem Leben dienen«
Jetzt haben sie Nägel mit Köpfen gemacht und die Gesellschaft für eine Glaubensreform gegründet: der evangelische Theologe Klaus-Peter Jörns als Motor und der katholische Religionspädagoge Hubertus Halbfas als Kopilot. Schon seit einigen Jahren fordern beide in ihren Büchern vehement eine grundlegende Neuorientierung innerhalb des Christentums. Und so sei er auf Halbfas zugegangen, berichtet Klaus-Peter Jörns. Das Ergebnis ist der neue bekenntnisoffene Zusammenschluss. Er wurde kürzlich in aller Stille im bayerischen Berg ins Leben gerufen, unterstützt von einer Schar weiterer Mitstreiterinnen und Mitstreiter. »Der christliche Glaube muss eingehen auf das, was die Menschen bewegt, was sie erhoffen, fürchten und wirklich glauben«, heißt es in der Präambel der neuen Gesellschaft. Das jedoch sei immer weniger der Fall. Man beobachte bei den Kirchen, dass sie zwar Strukturreformen angingen, nicht aber »die notwendige Reform des überlieferten Glaubens«.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
