Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2015
»Macht Wirbel!«
Wie der Papst die Kirche aufmischt
Der Inhalt:

Schmutzige Kleider

von Wolfgang Kessler vom 06.11.2015
Warum Bio und Fair nirgendwo so wichtig sind wie beim Anbau von Baumwolle
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Baumwolle ist mit einem Marktanteil von fünfzig Prozent noch immer der wichtigste Stoff für die Kleider der Menschen. Auf 2,5 Prozent der weltweiten Ackerfläche wird Baumwolle angebaut. Hundert Millionen Menschen leben von Baumwolle – oder sie versuchen es. Doch die menschlichen und ökologischen Kosten des Baumwollanbaus sind immens.

Nach einer Studie des Worldwatch Institute in Washington leiden die Millionen Bauern und Pflücker immer stärker unter dem Kreislauf steigender Kosten und fallender Preise: Der Einsatz von Pestiziden gegen Schädlinge und der Erwerb von Gensaat, die immer mehr Pflanzer nutzen, wird immer teurer. Das Überangebot an Baumwolle lässt die Preise sinken.

Den Kostendruck geben die Bauern oft nahtlos an die Pflücker auf den