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Hauptstadt des fairen Handels

Über einen Preis für die Stadt Chemnitz und eine bittere Pille für einige Initiativen
von Katharina Weyandt vom 05.11.2010
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Als vor zwanzig Jahren die D-Mark im Osten Deutschlands die bunte westliche Warenwelt erschloss, starteten kirchliche Gruppen sofort mit dem Verkauf fair gehandelter Produkte. Zum Beispiel in Chemnitz bot zeitgleich mit den Supermärkten, die alltägliche Kaffee-Sonderangebote als Lockmittel benutzten, der erste Weltladen im städtischen Umweltzentrum die braune Bohne aus fairem Handel an. Die neueste Initiative dort ist der eigene »Chemnitz-Kaffee«. Manfred Hastedt, Gründer und Leiter des Umweltzentrums, hat ihn mitinitiiert.

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