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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

»Wir sind arm, aber privilegiert«

von Michaela Schabel vom 06.11.2009
Im Zirkuszelt zu Hause: Mit seinem Wandertheater »Comoedia Mundi« tourt Fabian Schwarz seit 26 Jahren durch Deutschland
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Ich müsste wieder einmal die Wagen streichen. Das Zelt ist auch ausgebleicht und ausgewaschen. Sieht aus wie ein Zirkus, ist aber ein Theater. Ich freue mich immer wieder, wenn Passanten erstaunt stehen bleiben und mich fragen, wann wir spielen.

Das Wandertheater ist mein Leben. Ich kämpfe dafür. Mit einem Freund zusammen habe ich es ins Leben gerufen. Es bedeutete für uns die Freiheit, weg vom konventionellen Theaterbetrieb zu inszenieren, was uns interessierte, was uns wichtig war, ohne Vorgaben. Wie einst Molière wollten wir durch die Lande ziehen, uns einlassen auf das Leben und seine Überraschungen.

Reisen war mir immer schon wichtig, die Verbindung von Unterwegssein und Beruf habe ich so für mich eingelöst. Sicher, mein Leben ist risikoreich, aber auch unheimlich k