Klimawandel verstärkt Hunger in der Welt
Die Fortschritte beim Kampf gegen den Hunger sind nicht nur stark gefährdet, es gibt sogar Rückschritte in einigen Regionen der Erde. Die Problemstaaten, in denen der Hunger aktuell auf dem Vormarsch ist, sind langjährige Konfliktländer: Venezuela, Zentralafrikanische Republik, Jemen und Libanon. Seit drei Jahren steigt die Zahl der Hungernden wieder. Es hungern derzeit 822 Millionen Menschen. So berichtet der Welthunger-Index (WHI), den die Welthungerhilfe alljährlich mit finanzieller Unterstützung des Bundesentwicklungsministeriums veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass der Klimawandel die Ernährungslage in solchen Ländern verschlechtert, die ohnehin von Hunger und Armut betroffen sind. Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN legen in ihrem aktuellen »Jahrbuch zum Recht auf Nahrung« dar, dass Frauen und Mädchen stärker von Ernährungsunsicherheit und Hunger betroffen sind als Männer. Verantwortlich hierfür sei den Organisationen zufolge vor allem deren fehlende Gleichstellung.
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