Schweiz: Schmuggelgold aus Kinderarbeit
Woher kommen die Schweizer Goldimporte aus dem westafrikanischen Togo, das über gar keine solchen Vorkommen verfügt? Das hat ein Bericht der Entwicklungslobby Erklärung von Bern nun aufgedeckt: Das Gold stammt aus kleingewerblichen Minen in Burkina Faso, wo Zehntausende Kinder es unter lebensgefährlichen Bedingungen aus dem Boden holen. Das kostbare Gut wird nach Togo geschmuggelt. Ein libanesischer Familienkonzern mit Genfer Hauptsitz, die Ammar-Gruppe, kauft den Rohstoff dann in der Hauptstadt Togos, Lomé, wäscht ihn per Export weiß und liefert das Gold an die Tessiner Raffinerie Valcambi. Rund siebzig Prozent des weltweit jährlich produzierten Goldes werden von Schweizer Firmen verarbeitet.
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