Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2011
Die Fragen der Opfer stellen
Nach dem Missbrauchsskandal: Der Jesuit Klaus Mertes für eine neue Theologie der Sühne
Der Inhalt:

Vergifteter Boden

von Bernhard Clasen vom 04.10.2011
Angarsk: In der Stadt am Baikalsee lagert Atommüll aus Gronau. Ein Besuch bei Menschen, die trotzdem Hoffnung säen
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Tausende Tonnen von Uranhexafluorid – abgereichertem Uran, das bei der Anreicherung von Uran entsteht – lagern in der ostsibirischen Stadt Angarsk unter freiem Himmel. Als sei das allein nicht riskant genug, ist das giftige Material dort extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt: von minus vierzig Grad im Winter bis zu plus vierzig Grad im Sommer. Es stammt aus Deutschlands einziger Urananreicherungsfabrik, die von der Firma Urenco im nordrhein-westfälischen Gronau betrieben wird.

Gefährlich ist Uranhexafluorid vor allem wegen seiner chemischen Eigenschaften: Bei 57 Grad wird es gasförmig und bildet im Kontakt mit Wasser die bereits in kleinen Mengen tödliche sogenannte Flusssäure. Dass es in der russischen Stadt Angarsk trotz Atommülls, Alkoholismus, Kriminalität un