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Gefangen in der Dauerkrise

Die Kritik des belgischen Bischofs Johan Bonny an der kirchlichen Haltung zu Ehe und Familie ist richtig. Doch sie bleibt auf halbem Weg stehen
von Hermann Häring vom 26.09.2014
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Viele reformwillige Katholiken begrüßen die detaillierte und unerschrockene Kritik des Antwerpener Bischofs Johan Bonny an den römisch-katholischen Positionen zu Ehe, Familie und Sexualität (Publik-Forum 17/2014). Am meisten scheint ihn zu beschäftigen, dass die Bischöfe der Weltkirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil alle Kraft zur gegenseitigen Kommunikation verloren haben. Damals, so Bonny, hätten sie alle noch zusammengearbeitet und mit hohem Konsens ihre Dokumente verabschiedet. Dann sei es – wenigstens in Sachen Ehe- und Sexuallehre – bergab gegangen.

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