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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2014
Da geht noch was!
Träume leben im Alter
Der Inhalt:

Die Illusion des Guten

von Wolfgang Kessler vom 26.09.2014
Viele preisen die neue Ökonomie des Teilens im Web. Doch das ist verfrüht

Zugeben, viele Angebote und Möglichkeiten im Internet verbreiten das Gefühl von Gemeinsinn. Mit wenigen Klicks tauschen wir Wohnungen, teilen Autos, leihen Bohrmaschinen, bestellen Handwerker oder kostengünstige Putzhilfen. Mit jedem Klick wächst das Gefühl, an einer neuen Wirtschaft teilzunehmen, an einer Ökonomie des Teilens, einer Share-Economy. Und so manche Visionäre wie Jeremy Rifkin sehen in dieser Ökonomie des Teilens bereits Vorboten für die Überwindung des Kapitalismus: Kooperation statt Konkurrenz, Gemeinsinn statt Egoismus.

Das klingt schön. In der Realität wächst die Gefahr, dass die Share-Ökonomie vom Kapitalismus vereinnahmt wird – und zwar vom Kapitalismus des 19. Jahrhunderts. Private Dienstleister kassieren beim Tauschen und Vernetzen gerne ab. Da es kaum Tarifverträge gibt, entsteht ein Mil

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