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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

Das Misslungene gehört dazu

von Karl Düsseldorff vom 07.09.2012

Klaus Müller Endlich unsterblich Butzon & Bercker. 192 Seiten. 17,95 €

Der Körper steht im Mittelpunkt: in der Werbung, in Schönheitsoperationen. Der Körper spielt keine Rolle mehr: in der virtuellen Welt des Internets. Ausgehend von dieser widersprüchlichen Wahrnehmung reflektiert der Philosoph Klaus Müller das heutige Menschenbild und deutet diese Widersprüchlichkeit als Sehnsucht nach Unsterblichkeit. Dagegen setzt er die Würde der Endlichkeit und illustriert diese an vielen, vor allem biblischen Beispielen. Diese interpretiert er philosophisch und übersetzt sie in unsere Zeit. So deutet Müller die Inkarnation Gottes als ein Eingehen des Unendlichen ins Endliche. Mit Gewinn zu lesen ist auch Müllers differenzierte Kritik der Ästhetik. Denn neben der besonderen Wertschätzung des Schönen ist das Misslung

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