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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

Am Ende der Zeit

vom 07.09.2012

Zu: »Der Globus neben dem Wein« (15/12)

Als langjährige Organistin leide auch ich stark an den »hergebrachten« Gottesdiensten. Das geht ja vielen so, aber Lösungen des Dilemmas sind schwer zu finden, etwas Popmusik reicht jedenfalls nicht. Der Nürnberger Ansatz erscheint mir sehr hoffnungsvoll. Interessant finde ich die zitierte Frage der Kritiker: »Kommt das Reich Gottes letztlich nicht doch erst mit dem Wiederkommen Christi, am Ende der Zeiten also?« Abgesehen davon, dass das Reich Gottes nach Jesu eigener Aussage etwas ist, dass gleichzeitig schon da ist und noch kommt, bin ich im Verlauf ausgiebiger Studien und Überlegungen persönlich zu der Überzeugung gekommen, dass wir uns dem sogenannten »Ende der Zeit« längst genähert haben und die prognostizierte Ausbreitung dieses Reichs in großem Stil gerade erleben. Die Kirche hat es noch nicht begriffen, viele Menschen an der Basis in ihren Herzen aber längst erkannt.

Christiane Boltz, Wathlingen

Sorge um Privilegien

Zu: »Es fehlt der Weitblick« (15/12)

Ich hätte mir gewünscht, dass Herr Seiterich erwähnt hätte, dass nicht die »Kirchen«, sondern die meisten syrischen Kirchenfürsten mit unanständigen Privilegien gekauft sind. Dass infolgedessen nicht die Sorge um das syrische Volk, sondern die Sorge um ihre Privilegien sie umtreibt. Und dass sich Patriarch Gregorios III. aus Damaskus am 3. August gegen jeglichen Gebrauch von Waffen ausgesprochen hat und alle Beteiligten zur friedlichen Konfliktlösung aufruft. Zugleich fehlt mir der Hinweis, dass es nicht »die« Aufständischen gibt, sondern einerseits die friedlichen Proteste (die finden nach wie vor statt!) und andererseits die vom interessierten »Ausland« mit Geld und Waffen gefütterten und von ausländischen Geheimdiensten ausgebildeten sunnitischen Milizen.

Hans Georg Klee, München

Form von Unzucht

Zu: »Erotisches Begehren« (15/12)

Ich möchte Sie wissen lassen, dass ich diesen Beitrag für sehr deplatziert halte. Rätselhaft ist mir, dass sich eine Theologin, Professorin, so intensiv mit solcher Sache befasst, vor allem auf diese Weise. Ihrer Feststellung »eines Bedarfs nach reflektiertem Sprechen über Sexualität in all ihren Formen« könnte ich ja noch zustimmen, aber dann doch bitte in ei

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