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Angst vor den Fremden

Flüchtlinge können unsere Gesellschaft bereichern. Doch die Asylgesetzgebung erschwert das Aufeinanderzugehen
von Barbara Tambour vom 30.08.2013
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Was hungerstreikende Flüchtlinge in München und Berlin in den vergangenen Monaten nicht geschafft haben, das haben die Bilder von Anwohnern und Neonazis in Berlin-Hellersdorf bewirkt: Über die deutsche Flüchtlings- und Asylpolitik wird wieder diskutiert. Das ist dringend notwendig, denn die Zahl der Menschen, die vor Bürgerkrieg, Anschlägen und Menschenrechtsverletzungen fliehen und in Deutschland Schutz suchen, nimmt wieder zu. Damit kommen neue Herausforderungen auf Politik und Gesellschaft zu. In den vergangenen Jahren war es still um das Thema Asyl geworden – auch deshalb, weil zwischen 2005 und 2010 jährlich weniger als 40.000 Menschen Asyl in Deutschland beantragten. 1995, gegen Ende der Kriege in Kroatien und Bosnien, waren es dreimal so viele gewesen.

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