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Der Mensch ist (k)ein Abgrund

Massaker, Kriege, Gewalt: Auf der Welt geht es scheinbar immer brutaler zu. Dennoch habe der Mensch ein Urbedürfnis nach Fairness, sagen Hirnforscher. Und oft handelt er auch danach
von Ursula Rüssmann vom 27.07.2012
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Alles wird immer schlimmer.« – »Der Mensch ist des Menschen Wolf.« – »Früher war alles besser.« Mit diesem und ähnlichen Reflexen reagieren zahlreiche Menschen auf eine immer unübersichtlichere Welt. Die globale Umweltkrise, Exzesse des Finanzkapitalismus, Amokläufe in Schulen, Kindesmissbrauch, Korruption – das alles kann verständliche Gefühle von Angst und Hilflosigkeit wachsen lassen. Aber es verstellt auch den Blick für Erkenntnisse, die in eine andere Richtung weisen. Denn es gibt Gründe für die Hoffnung, dass die Welt immer friedlicher wird und wir Menschen das Zeug dazu haben, einiges dazu beitragen zu können.

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