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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2018
Die geheimnisvolle Kraft der Kreativität
Der Inhalt:

Globaler Irrsinn

von Wolfgang Kessler vom 06.07.2018
Ein Freihandelsabkommen wird mehr Milch nach Europa spülen. Aber wozu?

Ein internationaler Handel mit Lebensmitteln ist nur sinnvoll, wenn Mangel und Not herrschen. Oder wenn es um Produkte geht, die andere Länder brauchen, aber selbst nicht anbauen oder produzieren können. Dies gilt für Milch weder in der Europäischen Union noch in Neuseeland. Trotzdem haben die EU und die neuseeländische Regierung jetzt ein Freihandelsabkommen vereinbart, das Lebensmittel einschließt. Auch und gerade Milch.

Sowohl die Europäische Union wie auch Neuseeland produzieren zu viel Milch für den eigenen Bedarf. Deshalb sind die EU und Neuseeland große Milchexporteure. Neuseeland sogar der größte der Welt.

Wenn jetzt die Zölle und Beschränkungen auf den Handel mit Lebensmitteln fallen, dann werden vor allem Exporteure und Großlandwirte profitieren. Die Verbraucher werden allenfalls ein paar Cent sparen, denn

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