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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2014
Wie kommt Gott ins Gehirn?
Die Erkenntnisse der Wissenschaft
Der Inhalt:

ABC der Spiritualität: Owie Opfer

von Fulbert Steffensky vom 11.07.2014

Opfer ist ein Grundbegriff in allen Religionen. Menschen bringen ihrem Gott oder ihren Göttern Tiere, Weihrauch, Lieder, Speise und Trank, Kerzen oder gar ihre eigene Sexualität dar. Sie opfern zur Sühne für Vergehen, zum Dank für erhaltenen Segen, zur Bitte um Hilfe, zum Lob ihrer Gottheit. Ein Grundgedanke des Opferns: Der Mensch gehört sich nicht selbst. Er verdankt sein Leben und seine Gesundheit, seine Vergebung und sein Wohlergehen seinem Gott. In den Opfergaben schenkt man sich selbst zurück an den, dem man sich verdankt.

In der christlichen Vorstellung verfolgt das Opfer keine Zwecke. Man will Gott also nicht bestechen mit Geschenken, die man ihm bringt, oder mit Lasten, die man sich selbst auferlegt. Darum wird der Opferbegriff in dieser Tradition immer stärker spiritualisiert. Nicht mehr Tiere und Blut werden geopfert, sondern

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