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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
Der Inhalt:

Theologie und Biografie

vom 12.07.2013

Zu: »Himmelwärts« (11/13)

Dass die Zusammenhänge von »Theologie und Biografie« anhand von Barth und Sölle exemplarisch aufgezeigt werden, ist lobenswert und eigentlich überfällig. Was Barth anbetrifft, erlaube ich mir jedoch darauf hinzuweisen, dass seine Theologie noch viel stärker biografisch gefärbt ist als dargestellt. So hat Barths Wende hin zur sogenannten »dialektischen Theologie« bereits vor dem Irrewerden an der Verwicklung von nationaler Politik und liberaler Theologie mit einem »prächtigen Vater-Komplex« (so Barth selbst) zu tun, den der Psychiater Ewald Jung bei ihm diagnostizierte. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Barths Ringen um die »Begegnung mit dem lebendigen (Vater)Gott« auch mit der Auseinandersetzung mit seinem leiblichen Vater zu tun hat, wie Barths Träume zeigen. Das ist ein ganz spannendes Thema. Dadurch wird Theologie erst menschlich und persönlich geerdet und aus dem Selbstgespräch im Elfenbeinturm befreit.

Prof. Dr.Axel Denecke, Isernhagen

Der Beitrag über den Einfluss individueller Biografien – Karl Barth, Dorothee Sölle, Augustinus – auf die Entwicklung des Weges zur Theologie ist sehr aufschlussreich auch für unsere eigene Suche nach Gott, und für diese Hilfe sei der Autorin sehr gedankt. Auch dass wir die durchzustehenden Brüche und Erschütterungen unseres Lebens im Nachhinein als eine heilsame Wende erleben können, die uns aus Gnade Vertrauen und Hoffnung für alles Zukünftige schenkt, ist für mich erkenntnistheoretisch lebenswichtig.

Cornelia Schergaut, Berlin

Wie Frau Baas meine ich, dass das Geheimnis großer Theologen ihr Leben ist, aus dem ihre Theologie erwächst. Ich verstehe aber die Sätze von Dorothee Sölle nicht: Der Beter könne mit Gottes Händen handeln, aber Gott sei ohnmächtig. Das Letztere ergab sich für Frau Sölle wohl aus Auschwitz und mit einem Vater als »Vierteljuden«. Ich selbst meine: Gott kann alles, will aber nicht alles.

Gerd Neubronner, Friedrichsdorf

Lieber auf Stelzen

Zu: »Nur Sandsäcke schleppen?« (11/13)

Felder, Wiesen und Wälder können nicht auf Stelzen gestellt werden, Wohnhäuser und Gewerbebauten schon. Bei uns an der Murr weigern sich Bauern, ihr Land für Hochwass

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