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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2012
Satte Geschäfte
Wie Spekulanten Hunger machen
Der Inhalt:

Ein Akt der Nächstenliebe?

von Eberhard Fincke vom 04.07.2012
Warum ich eine Organtransplantation ablehne, obwohl ich selbst eine Niere gut hätte gebrauchen können. Ein Zwischenruf

Für Friedrich Weber, den Bischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig, »ist die Organspende ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe und Solidarität«. Zugleich drängt die Transplantationsmedizin auf eine höhere Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende. Auch die Politiker versuchen, mit einem neuen Transplantationsgesetz den moralischen Druck auf die Menschen zu erhöhen. Passt das alles zusammen?

Als der Satz »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst« gesagt und von den biblischen Autoren aufgeschrieben wurde, war man weit entfernt davon, zwischen Körper und Geist zu trennen und den eigenen Körper wie einen Gegenstand oder ein Werkzeug zu behandeln – so wie das heute weithin der Fall ist. Man war medizinisch weitgehend auf die Selbstheilungskräfte des Körpers angewiesen, die man achtete. Mit ihnen musste man partnerschaftlich u

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